Bewertung bei der Abschlussprüfung der Oberschule 
Die Abschlussprüfung der Oberschule umfasst seit 1999 vier schriftliche Arbeiten: Deutsch, Latein oder Griechisch, Italienisch und eine aus mehreren Fächern kombinierte vierte schriftliche Prüfungsaufgabe, auch Fächerbündel genannt. Dafür kann ein Schüler insgesamt bis zu 45 Punkte erhalten. Die mündliche Prüfung beginnt mit der Präsentation der von jedem Schüler erstellten Facharbeit, geht dann über in das eigentliche Prüfungsgespräch, wobei prinzipiell der gesamte Jahresstoff aller Fächern abgeprüft werden kann, und endet mit der Besprechung der schriftlichen Arbeiten. Für die mündliche Prüfung können bis zu 30 Punkte vergeben werden. Für das Endergebnis von max. 100 Punkten zählen auch die Leistungen der letzten drei Schuljahre, für die ein Schüler bis zu 25 Punkte erhalten kann . Entscheidend dafür sind neben dem Notendurchschnitt am Ende eines jeden Schuljahres auch Einsatz und Mitarbeit, der regelmäßige Schulbesuch, die Mitarbeit an schulinternen Projekten und Erfahrungen und Leistungen im außerschulischen Bereich (z. B. in der Arbeitswelt - siehe dazu "Schulguthaben").
|
schriftliche Arbeiten: |
max. 45 P. |
|
Deutsch |
max. 15 P. |
|
Latein/Griechisch |
max. 15 P. |
|
Italienisch |
max. 8 P. |
|
Fächerbündel |
max. 7 P. |
|
mündliche Prüfung: |
max. 30 P. |
|
Schulguthaben der letzten 3 J. |
max. 25 P. |
| _____________________________ | ___________ |
| Höchstmögiche Punktezahl | 100 Punkte |
Die Prüfungskommission hat zudem die Möglichkeit, weitere Zusatzpunkte (max. 5 P.) für besondere Verdienste zuzuweisen. Erreicht ein Schüler die 100 Punkte ohne Zusatzpunkte, kommt das im Prädikat "100 cum laude" zum Ausdruck.
Aktualisiert am: 03.05.2010